Seminar-Details

Nur nicht, dass wir was „Verschlafen“... - Osnabrück 
Einführung in das Thema Schlafmedizin für Zahnmediziner mit Dr. Thomas Hinz (Herne)

Termin: 24.04.2010, 9.00 bis 16.00 Uhr

Referent:
Dr. Thomas Hinz (Herne)
Veranstaltungsort: Dentales Fortbildungszentrum,
Zamenhof 59, 01257 Dresden
Kursgebühr: 175,00 Euro inkl. MWSt
Fortbildungspunkte: 8 Punkte nach BZÄK/DGZMK

Gesunder Schlaf von der Wiege bis zur Bahre

Dass man „mal nicht gut geschlafen“ hat, kennt jeder von uns.
Aber dass chronisch schlechter Schlaf langfristig gesundheitsgefährdend sein kann, wissen wohl die Wenigsten.

Im Schlaf sind wir ohne Bewusstsein und können am nächsten Morgen nicht – oder nur selten – sagen, was uns den Schlaf geraubt hat. Manchmal sind es nur belanglose Nebensächlichkeiten, ab und zu stecken aber auch organische Gründe dahinter.

Seit 1953 kennt man die Schlafphasen; die nächsten zwei Jahrzehnte waren von der Schlafforschung geprägt, und seit den '80ern hat man einen „Hauptschuldigen“ gefunden: Die Hypo- und/oder Apnoe – den nächtlichen, zeitlich begrenzten aber wiederkehrenden Atemstillstand!

Mediziner in aller Welt haben sich dieses Themas angenommen, meist invasive Therapien ersonnen und ggf. auch wieder verworfen. Nahezu alle medizinischen Fachrichtungen haben sich auf Diagnostik und Therapie gestürzt – ein wahrhaft interdisziplinäres Szenario, könnte man meinen.

Jedoch, alle Fachrichtungen? Nein, die Zahnmediziner blieben weitestgehend außen vor, obwohl wir mit unseren Mitteln doch so viel zu bieten haben.

Genau hier soll unser Kurs ansetzen. Zunächst soll die Wichtigkeit des Themas auch für den Zahnmediziner bewusst gemacht werden. Und gerade in der Diagnostik haben wir Instrumente in der Hand, die potentiell gefährdete Patienten herausfinden können, was hier natürlich gezeigt werden soll. Da es zum guten Ton gehört, sich medizinisch richtig auszudrücken, sollen die gängigen medizinischen Screening- und Untersuchungsmethoden dargestellt werden, so dass Sie die Ihnen zugesandten Befunde mit Ihrem Patienten nochmals erläutern können. Aus den nunmehr interdisziplinären Befunden ergibt sich möglicherweise eine intraorale Therapiemöglichkeit, bei der nur der Zahnarzt gefordert ist. Sie werden durch das Dickicht der Therapiegeräte geführt, wobei Gerät und dessen Möglichkeit direkt in Bezug gebracht werden. Auch bei den extraoralen Therapiegeräten kann der Zahnarzt mit seinen Möglichkeiten dem Patienten sehr hilfreich sein.

Abschließend gehen wir noch einen Schritt weiter und fragen uns nach prophylaktischen Maßnahmen. Schlafprobleme gibt es nämlich nicht nur bei Erwachsenen. Schon bei Kindern und Jugendlichen können bestimmte negative Faktoren eine spätere gravierende Schlafstörung begünstigen. Diese gilt es herauszufinden und ggf. zu behandeln. Auch das ist Prophylaxe für das gesamte Leben.


Diese Seminare werden nach den Empfehlungen und Leitsätzen der BZÄK zur zahnärztlichen Fortbildung durchgeführt und die Punktebewertung erfolgt nach den Richtlinien der BZÄK/DGZMK (vorbehaltlich der Anerkennung der jeweiligen Zahnärztekammer).


Anmeldeschluss ist der 31. März 2010
Da die Teilnehmerzahl des Kurses begrenzt ist, werden die Anmeldungen nach Eingang berücksichtigt.

zur Anmeldung

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Anmeldeschluss ist der
31. März 2010

Da die Teilnehmerzahl des Kurses begrenzt ist, werden die Anmeldungen nach Eingang berücksichtigt.

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